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Alfred W. Crosby, Die Früchte des weißen Mannes. Ökologischer Imperialismus 900 - 1900, aus dem Englischen von Niels Kadritzke, Frankfurt am Main u. New York: Campus Verlag 1991.

Erich Landsteiner

Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften · 1993

doi:10.25365/oezg-1993-4-3-11 (opens in a new tab)

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Abstract

Zwischen 1820 und 1930 wanderten über 50 Millionen Europäer, etwa ein Fünftel der Gesamtbevölkerung Europas, nach Übersee aus.Die Zielorte dieser Wanderungsbewegung, die dazu führte, daß die Europäer im Unterschied zu allen anderen ethnischen Gruppen ihren Siedlungsraum über den gesamten Globus ausdehnten, lagen großteils in den gemäßigten Zonen der nördlichen und südlichen Erdhalbkugel, in Nordund Südamerika, Australien und Neuseeland.Diese "neo-europäischen" Gebiete eignen sich aufgrund naturräumlicher und klimatischer Voraussetzungen besonders gut für extensive Formen der Landwirtschaft, für Getreidebau und Viehzucht.Sie zählen gegenwärtig zu den weltweit bedeutendsten Erzeugern von Nahrungsmittelüberschüssen für den Export.,,Ihr Anteil am internationalen Handel mit Nahrungsmitteln, die weltweit von strategischer Bedeutung sind, ist weitaus größer als der Anteil der Länder des mittleren Ostens an den Rohölexporten." (S. 11) Wer angesichts dieser in der Einlei-ÖZG 4/1993/3

Abstract licence: CC BY

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